Wird der wahre Gott hart durchgreifen?

Viele erhoffen ein hartes Endgericht und manche befürchten es. In der Bibel ist es prophezeit, dass die Lebenden und die Toten vor Gericht gestellt werden. Aber wie verlässlich ist die Bibel? Wenn nicht einmal die Geschichte Jesus zutreffend ist, weil er endgültig am Kreuz starb und keineswegs in einen – nicht existierenden – Himmel gelangen konnte, bleibt zu fragen, welche Bedeutung der Rest der Bibel noch hat. Wenig bis nichts in der Bibel ist wahr und sie ist unbrauchbar, um die Vergangenheit, Gegenwart oder gar ewige Zukunft zu verstehen. Es ist ein Verbrechen, dass der Schöpfer uns ein solches Buch zumutet. Seit ca. 20 Jahren habe ich den Wunsch, die Bibel zu überarbeiten. Da diese Aufgabe allerdings eine gigantische Herausforderung darstellt, will ich in absehbarer Zukunft ein Team bilden, um gemeinsam das Werk zu vollbringen.

Da ich den alten Schöpfer ausgelöscht habe und einen neuen Schöpfer schaffe, eine neue Bibel und eine neue Religion schaffe, ist die Orientierung an der alten Bibel schlicht nicht sinnvoll.

Es stellt sich die Frage, wie ein solches Endgericht aussehen kann. Man könnte Menschen in allen Ländern mit vereinheitlichten Gesetzen vor ein weltliches Gericht stellen, nach dem der Vater sie zur Selbstanzeige bewegt hat. Das ist wohl die sinnvollste Lösung.

Denkbar ist auch, dass der Vater (Jesus Christus, der Geist) sich an den Strafmassnahmen beteiligt. Hier bietet es sich an, üblen Menschen Kopfschmerzen mit negativer Energie zu erzeugen, so wie ich es selbst in den Jahren 2013 bis 2016 erlebt habe. Diese Folter ist zwar äußerst unangenehm, doch könnte sie helfen mit knappen Gefängniskapazitäten besser haushalten zu können.

Eine Hölle existiert nicht und so kommt eine Strafe nach dem Tod nicht in Betracht. Ebensowenig werden die Toten gerichtet werden können. Sicher, man kann über sie Verstorbenen nachdenken und ggf. ist es möglich posthum noch ein Strafmass zu bestimmen, was aber nur im Einzelfall gelingen kann und keineswegs zu einem Strafvollzug (bei Verstorbenen) führen kann.

Alle vergangenen Generationen bleiben straffrei und zukünftige Generationen, die alle eine persönliche Beziehung zu Gott haben werden, werden sich nichts zu Schulden kommen lassen. Da stellt sich die Frage, weshalb im Universum diese eine Population von 8 Mrd. Menschen vor Gericht gestellt werden sollte, wenn doch sie die einzigen sind, die dafür in Betracht kommen.

Eine Generalamnestie wird es sehr wahrscheinlich nicht geben, da dies hochgradig ungerecht wäre. So muss der Vater hart durchgreifen, wie ein Schuldirektor (neuer Schöpfer „Vater“) der für Ordnung im Klassenraum eines Lehrers (alter Schöpfer „Satan“) sorgt, dem die Ordnung entglitten ist.

Der alte Schöpfer hat, das ist täglich in den Nachrichten zu beobachten, die Zügel auf der Erde extremst locker gehalten und Kriege, Verbrechen und viel Leid zugelassen, wenn nicht gar es hier und dort Schuld an den Umständen ist, da er sich in der Rolle eines Teufels an den Verbrechen beteiligte.

Der neue Schöpfer steht also vor der Herausforderung, einerseits für Harmonie unter den Menschen zu sorgen und für Gerechtigkeit. Diese beiden Pole sind keine Widersprüche, denn es trifft dann nur wirklich schuldige Menschen und kleine Verfehlungen werden sicher nicht vor den Gerichten verhandelt, sondern können mit Gott persönlich besprochen werden.

Welche Vorstellung hast du vom Endgericht? Wie sollte es ablaufen? Schreib‘ es doch in einen Kommentar!

Photo by Lopez Robin on Unsplash

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