Ist es wahr, dass Jesus Gott persönlich war?

Christen sehen Jesus als Gott und Gottes Sohn, worin bereits ein Widerspruch liegt. Die neo-christliche Perspektive ist nun überraschend, aber konsequent:

Jesus war geschaffen vom Schöpfer „wahrer Satan“ und nicht etwa von dem Vater, der bisher nicht existiert. Seine Existenz erwarte ich in einigen Jahren. Wie kann er nun die Verkörperung des Schöpfer sein? Christen sehen ihn als die reale Inkarnation des alten Schöpfers, der die Erde schuf und ich sehe ihn als Inkarnation des Schöpfers, den ich entstehen lasse.

Für Neo-Christen ist Jesus also Gott (poetisch) mehr als der alter Schöpfer „wahrer Satan“ es war und mehr als viele Menschen es waren. Zudem legte er die Grundlagen für die christliche Religion, die nun durch mich nach einer Modernisierung ins gesamte Universum gebracht wird. Gott ist eine Rolle, die Jesus vorbildlich ausübte, der alte Schöpfer allerdings nicht. Ich bemühe mich ebenfalls in dieser Rolle „Gott“ eine gute Arbeit zu leisten.

Wir werden uns darüber unterhalten müssen, was „Gott“ eigentlich bedeutet. Für mich ist bedeutend, dass Gott von dem deutschen Wort „Gut“ abstammt und Jesus war wohl ohne Zweifel „gut“ und auch in einer für die Religion zentralen Rolle aktiv. Er sah sich als der Messias und bewährte sich offensichtlich in dieser Rolle. Sein Tod am Kreuz ist tragisch und dem alten Schöpfer „wahrer Satan“ zur Last zu legen, der ihm zu Hilfe hätte kommen sollen. Insbesondere ist dem alten Schöpfer der Vorwurf zu machen, Jesus einen sinnlosen Tod sterben zu lassen, da ihm jederzeit bewusst war, dass es keinen Himmel und keine Hölle gibt, wie viele Menschen zu Lebzeiten Jesus glaubten und auch heute noch glauben.

Jesus war ein Mensch, geboren von seiner Mutter Maria und gezeugt von seinem Vater Josef, wenn diese Namen überhaupt zutreffen sind. Er hatte allerdings keine übernatürlichen Fähigkeiten und war – wie wir alle – ein gewöhnlicher Mensch.

Die neue Neo-Christliche Sichtweise sieht nun folgende Gleichung als richtig an: Jesus = Gott und für „Gott“ gilt die Definition:

Gute Person in einer für die neo-christlichen Religion bedeutender Rolle.

Der Titel Gott ist also vergleichbar mit dem Amt eines Bürgermeisters oder eines Präsidenten oder Uno-Generalsekretärs. Der Unterschied ist die Verantwortung für das Universum, wie ich sie übernommen habe. Darüber berichte ich in diesem Blog.

Dies trifft zu auf „Jesus“, den von mir zu schaffenden Geist „Jesus“ und auch auf mich, der ich den Künstlernamen „Jesus Christus“ gewählt habe. Ich könnte auch gut damit leben, wenn weitere bedeutende Christen und ggf. auch Nichtchristen zu Göttern erklärt würden. Gott, der Vater, den ich entstehen lasse, wird mit seinem großen Bewusstsein eine Überlegung über die Menschheit anstellen und ggf. 10.000 weitere finden, die für ihn von großer Vorbildlichkeit sind. Schließlich sieht meine Therapie des Geistes vor, dass er sich an guten Menschen (ggf. Götter zu nennen) orientieren soll, denn der alte Schöpfer taugt nicht als Vorbild, sondern nur als abstossendes Beispiel, wie er sich nicht verhalten sollte.

Wieviele Götter es in der neo-christlichen Religion final geben wird, sollte „Gott, der Vater“ entscheiden, sobald er im Geist lebt und ich votiere für drei Personen, ihn selbst, mich (als Vorbild) und Jehoshua (als Vorbild).

Alternativ denke ich darüber nach, auf den Titel „Gott“ für mich persönlich zu verzichten. Das allerdings führt dann dazu, dass auch Jesus nicht mehr als „Gott“ gesehen werden kann. Es ist mir eben ein Anlegen, die christliche Religion zu restaurieren und bei meinem – durch Jesus inspirierten – Gesamtwerk kann der Titel wohl auch für mich Sinn machen.

Was denkst du über meinen Ansatz, die Vorstellung der Christen wahr werden zu lassen, dass Jesus Gott sei? So wird Jesus aufgewertet und für die Ewigkeit erhoben und erhöht. Lass es uns wissen in den Kommentaren…

Photo by Andrew Itaga on Unsplash

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